Ein Team beschließt in der Retro engagiert eine neue Meeting-Struktur - und drei Wochen später sitzen alle wieder wie vorher im Kreis. Eine Führungskraft sagt "ja" zur Veränderung, doch jenseits neuer Worte passiert nichts. Veränderung funktioniert im Kopf anders als der Changeplan vorsieht,
Dieser Selbstlernkurs zeigt, was bei Veränderung neurobiologisch und psychologisch tatsächlich passiert. Der theoretische Teil führt über Grundlagen wie Predictive Processing zu Julius Kuhls PSI-Modell und den limbischen Ebenen nach Roth. Im Psychologieteil werden vor allem die Themen adressiert, die in der Praxis relevant sind. Dabei gelingt eine ungewöhnliche Mischung, die durch systemische und systemtheoretische Betrachtungen ergänzt wird. So werden Sie das nirgendwo sonst finden, denn der Mix ist ein Special von Svenja Hofert.
Das gilt vor allem auch für den praktischen Dreh, der anhand eines Fallbeispiels lebendig wird: Die neue Strategie "AI First".Für HR, Geschäftsführung, Coaches und Berater:innen, die Veränderung nicht moderieren, sondern verstehen wollen. Denn neue Begriffe täuschen Veränderung oft nur vor: Aus dem Meeting wird ein Sync, aus der Arbeitsgruppe ein Squad - gehandelt wird wie zuvor. Wer das ändern will, muss wissen, wie er eine wirksame Veränderungsarchitektur gestaltet.
Du lernst mit Text, Audio und Video,.
Teil 1 — Neurobiologie
Grundlagen
- Das Gehirn – eine eigene Welt
- Plastizität und Pfadabhängigkeit
- Die vier limbischen Ebenen
- Das Funktionsmodell nach Kuhl (PSI-Theorie)
Praxis
- Den Systemwechsel fördern
- Change Talk gezielt einsetzen
- Die Veränderungsformel als neurobiologischer Weckruf
Teil 2 — Psychologie
Grundlagen
- Wissenschaftliche Psychologie versus Selbstreflexion
- Big Five: Vorhersage von Veränderungswahrscheinlichkeit
- Motive: Beziehung, Leistung, Macht, Freiheit
- Psychodynamik und Gruppendynamik
Praxis
- Systemische und psychodynamische Fragetechnik
- Arbeit an Strukturen – als Architekt neuen Verhaltens
- Ressourcenorientierung statt Problemfokus